Oktober 4

Die 5 effektivsten Methoden, um dein Nervensystem zu stärken

Hast du vielleicht schon deine Ernährung umgestellt und siehst noch nicht die gewünschten Erfolge? Oder fällt es dir sehr schwer deine Ernährung umzustellen und diese Umstellung auch durchzuhalten?

Dein Einkaufs- und Ernährungsverhalten zu ändern ist schwierig und sehr anstrengend. Du musst neue Gewohnheiten etablieren, ausprobieren was dir guttut und die Ausdauer haben dranzubleiben, wenn du Erfolge sehen willst.

Wenn du Beschwerden, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder Allergien schneller lindern möchtest und dir endlich wieder mehr Energie wünscht, dann solltest du jetzt ganz genau weiterlesen. Denn in diesem Beitrag erkläre ich dir, wie du das erreichen kannst.

Mein Name ist Alida-Maria, ich bin ganzheitliche Gesundheits- und Ernährungsberaterin und ich verhelfe Frauen zu mehr Energie, Ausgeglichenheit und Gesundheit im Alltag.

Dieser Faktor behindert deine Erfolgserlebnisse

So, was ist nun dieser Faktor, der deine Erfolgserlebnisse behindert? Es ist ein alter Bekannter, den wir gerne und oft ignorieren, von dem alle schon mal etwas gehört haben und den wir in unserer Gesellschaft leider zu einem Statussymbol gemacht haben. Es ist…Stress!

Nun ist Stress per se eigentlich erstmal nichts Schlimmes. In der Steinzeit stand der Mensch unter Stress, wenn er bereit sein musste für Flucht oder Kampf. Er musste blitzschnell eine Entscheidung treffen und körperlich aktiv werden, um zu überleben.

In für unseren Körper stressigen Situationen unterwirft sich dein ganzes System dem Stress-Mechanismus. Dein Gehirn und sämtliche Muskeln brauchen viel Blut, Sauerstoff, Energie und Nährstoffe.

Mit Hilfe dieser körperlichen Mechanismen konnte der Mensch also kämpfen oder fliehen. Das heißt, der Stress wurde in körperlicher Aktivität entladen und war nur von kurzer Dauer.

Jetzt ist der alltägliche Stress, den wir Menschen heute haben aber selten mit dem Kampf oder der Flucht vor einem Säbelzahntiger verbunden. Das bedeutet, dass unser heutiger Stress sich selten in körperlicher Aktivität entladen kann und dazu auch oft von Dauer ist.

Und das ist ein Problem.

Der moderne Stress ist emotionaler Stress.

Der Stress, den wir heute haben, ist der emotionale Stress. Als emotionalen Stress bezeichnet man eine psychische Überlastung aufgrund äußerer Umstände (Stressoren).

Dabei ist es einerlei, wodurch der Stress verursacht wird, ob Termindruck bei der Arbeit, zu viel Sport, Beziehungsprobleme, die Kinder, Trauer, Sorgen, Mobbing oder Lärm.

Chronischer emotionaler Stress ist eine extreme Belastung für den Körper und hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

So werden im Stress-Modus wichtige körperliche Funktionen, wie zum Beispiel Verdauung, Fortpflanzung und Heilung massiv eingeschränkt, da sie nicht überlebenswichtig sind. Bei chronischem Stress werden also anderen Organen und wichtigen Stoffwechselprozesse wichtige Ressourcen, wie Sauerstoff, Nährstoffe, Blut und Energie abgezwackt, die sie eigentlich dringend bräuchten, um richtig zu funktionieren. Ein Teil deines Körpers läuft also ständig auf Sparflamme.

Damit du jetzt also optimale Erfolge bei der Linderung von Beschwerden sehen kannst und mehr Energie im Alltag hast, sollte eine Ernährungsumstellung immer schrittweise erfolgen und vor allem das Stressmanagement mit einbezogen werden.

Dabei geht es vor allem nicht darum allen Stress aus deinem Alltag zu verbannen, denn das ist unmöglich. Denn niemand von uns kann von heute auf morgen alle Verpflichtungen über Bord werfen.

Es geht vielmehr darum, unsere Stressresistenz zu erhöhen und unser Nervensystem zu trainieren. Ziel sollte es sein, dass unsere innere Resilienz so ausgeprägt ist, dass uns nicht jede stressige Situation im Alltag wieder in den Überlebensmodus katapultiert.

Wenn wir unsere Stressresistenz stärken wollen, dann liegt der Fokus auf dem Teil des Nervensystems, der für Heilung, Entspannung und Verdauung verantwortlich ist – dem Parasympathikus. Er wird auch oft als Ruhenerv bezeichnet. Sein Gegenpart ist der Sympathikus, er ist verantwortlich, wenn wir im Stress sind und flüchten müssen.

Hier kommen meine 5 besten Tipps, wie du mit maximal 30 Minuten täglich dein Nervensystem beruhigen und trainieren kannst. Sie zielen darauf ab, den Parasympathikus als regulierendes Gegengewicht zum Sympathikus zu stärken und Stress effektiv abzubauen. Wichtig ist, dass du die Übungen ausprobierst und schaust, was dir guttut, was zu dir passt und was du dir vorstellen kannst jeden Tag zu praktizieren.

5 Tipps für mehr Entspannung und bessere Ergebnisse

  1. Die 4-7-11 Atmung.
    Diese Atmung kann ich euch aus eigener Erfahrung sehr ans Herz legen. Sie beruhigt den Geist und aktiviert gleichzeitig hervorragend den Parasympathikus.

    Ja, ich weiß Atemübung klingt erst einmal unspektakulär und langweilig, aber warum sollte man das Rad immer wieder neu erfinden? Und, wenn du es nicht ausprobiert hast, weißt du noch gar nicht wie wirksam es ist.

    Bei der 4-7-11 Atmung atmest du 4 Sekunden lang ein und 7 Sekunden lang aus, und das für 11 Minuten. Wenn dir das am Anfang zu schwierig ist, dann kannst du auch mit einem 2-5-5 Rhythmus üben. Wichtig ist, dass du hier eine tiefe Bauchatmung praktizierst, um den gewünschten Erfolg zu haben.
  2. Yin- und Restorative Yoga oder auch Hatha-Yoga.
    Der Fokus beim Yoga liegt ja grundsätzlich schon auf Achtsamkeit, praktizieren mit dem Fluss des Atems und Beruhigung. Die eben genannten Yoga-Stile wirken aber noch einmal besonders beruhigend und regenerierend. Ich persönlich praktiziere am liebsten meine Übungsroutine mit Mady Morrison.

    Besonders entspannende Videos von ihr sind z.B. „Candle Light Yoga“ oder das Video „Wohlfühlen und entspannen“. Ich persönlich integriere Yoga am liebsten Morgens (mit einem speziellen Morning-Flow) und Abends zur Entspannung vor dem Schlafen gehen in meinen Alltag.

    Starte also schon ausgeglichen und mit Selbstfürsorge in den Tag, indem du 15 Min. Yoga mit einer 10 Minuten Atemübung kombinierst. Und schon sieht der Tag gleich ganz anders aus.
  3. Tägliche Übungen für den Vagus-Nerv.
    Es gibt tatsächlich zahlreiche Übungen, die du täglich praktizieren kannst, um deinen Vagusnerv zu aktivieren. Dein Vagusnerv ist der Hauptnerv unseres parasympathischen Nervensystems. Aus verschiedenen Übungsmöglichkeiten kannst du dir eine tägliche 10 Min. Routine zusammenstellen, die dir hilft zu entspannen.

    Aber auf sowas muss man erstmal kommen, oder? Jeder kennt progressive Muskelentspannung oder autogenes Training, aber hast du vorher schon mal etwas von einer Vagusnerv Routine gehört? Für mich ist diese sensationell und sollte viel präsenter sein.

    Das sind zum Beispiel: Gurgeln, gleichmäßiges tiefes summen, lachen, laut singen, Vargusnerv-Massage oder auch Augenübungen. Das klingt interessant, oder? 
  4. Treibe Sport wohl dosiert.
    Moderate Bewegung, bei der der Parasympathikus aktiviert wird, sind: Yoga, Pilates, Spaziergänge und alle moderaten Sportarten, bei denen man sich noch entspannt unterhalten kann.

    Sehr intensive Workouts bei denen wir uns mehrmals pro Woche auspowern belasten das Immunsystem und lösen tatsächlich auch Stress in unserem Körper aus. Übertreibe es also nicht hinsichtlich der Intensität, Dauer und Häufigkeit deiner Sporteinheiten.
  5. Weitere Techniken
    Die Liste an Methoden das parasympathische Nervensystem zu aktivieren und die Stressresilienz zu stärken ist lang. Zusätzlich zu den von mir oben beschriebenen Techniken gibt es noch: Autogenes Training, Waldbaden, Meditation, progressive Muskelentspannung, Massagen, Sauna etc.

    All diese Techniken haben wir entweder schon zu oft gehört und nie ausprobiert und sind eher Luxus, wenn man denn doch mal 1x im Jahr Zeit hat. Aber, wenn man bedenkt, dass sie effektives Training für dein Nervensystem darstellen und langfristig dafür sorgen, dass es dir besser geht, lohnt es sich dann nicht sich dafür Zeit einzuplanen?

    Suche dir 2 Dinge aus, die du am liebsten regelmäßig machen möchtest und dann leg einfach mal los!

Sei geduldig mit dir und deinem Körper und bleibe dran!

Ich finde es sehr wichtig diesen Punkt hier zu erwähnen und zu betonen, denn wir sind einfach in Zeiten von Amazon Prime & Co. So unglaublich ungeduldig geworden. Alles ist nur noch einen Klick oder eine Pille weit entfernt.

Aber gerade, wenn man chronisch gestresst ist, mit Erschöpfungssymptomen oder körperlichen Beschwerden zu kämpfen hat, braucht man viel Geduld. Dabei sind folgende Punkte entscheidend für den Erfolg:

  • Plane dir aktiv Zeit für dich ein, wo du ungestört 10-30 Min. täglich deine Entspannungsübungen machen kannst.
  • Sei bei der Sache, wenn du deine Übungen machst. Wenn du während der Yoga-Session über die Einkaufsliste nachdenkst, ist das wenig entspannend. Trainiere deine Gedanken immer wieder zu fokussieren und bei der Sache zu bleiben.
  • Mache nicht zu viel auf einmal, sondern suche dir erstmals eine Sache aus, die du umsetzen möchtest, dafür aber konsequent.
  • Nimm dir vor, deine neue Übungsroutine für 30 Tage durchzuhalten, danach ist es Routine über die du nicht mehr nachdenken musst.

Wie fühlst du dich aktuell?

Wenn du dich aktuell im Alltag müde, energielos und unausgeglichen fühlst dann schau sehr gerne mal auf meiner Website www.alida-maria.de vorbei.

Ich helfe dir von Herzen gerne mit einem individuellen Gesundheits- und Ernährungskonzept, was auch deine Bedürfnisse und deinen Alltag zugeschnitten ist wieder voller Energie, Balance und Gesundheit durch den Alltag zu gehen. Damit dich nichts mehr davon abhält das zu tun, worauf du Lust hast. 

Ich freue mich auf dich.
Deine Alida


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